









Für „THE SHIFT“ Zeichneten sich die letzten Begegnungen dadurch aus, dass die Künstler auf die Anwendung von Tontechnik verzichteten, so standen diesmal wieder zwei Mikrophone auf der kleinen Bühne; und daran gewöhnten sich die Gäste sehr schnell, denn das Duo, welches damit Umgang hatte, wusste, dass es sich darauf verlassen konnte. Dass sie gut miteinander auskommen , zeigten sie auf erfrischend nüchterne Art ihres Auftretens. Er – Thilo – kennt scheinbar bis ins Letzte hinein die Vorzüge der E-Gitarre, und seine Exaktheit in der Handhabung der Pedale, mit denen er seine Musik bereichert, gibt Auskunft über das reiche Innenleben, welches in senem gekonnten Stegreifspiel bis ins kleinste Detail hinein hörbar wird. „Sie“ – Robyn mit Vornamen – ist Schauspielerin und Sängerin, und sie verfügt über eine überaus gesunde und strapazierfähige Stimme, der man auch nach 2 ½ Stunden Leistungsabforderung keine Ermüdungserscheinung anmerkt. Diese Stimme muss man gehört haben, um zu glauben, dass es so etwas gibt! Eine körperlich gesehen kleine Person mit einer begnadeten großvolumigen Stimme, die nur durch ihre Gestik noch eine Übersteigerung erfahren kann. Das Publikum, verwöhnmt durch hervorragende Leistungen guter Sänger, erlebte hier die große Kunst des ganzkörperlich dargebotenen Jazz, Blues und Rock mit all den bis in die extreme Gefühlswelt hineinragenden exzessiven Ausuferungen. Karl Müller Schmied - Ostthüringer Zeitung vom 06.10.2007
Großartige Schichtarbeit : The Shift im Blue Note Nach fünf gemeinsamen Jahren in Australien, Robyn Wymans Heimat, treiben The Shift sich nun schon ein Jahr in den heimischen Gefilden Thilo Mündels herum..
... wenn Thilo Mündel seine akkustische Gitarre ganz knapp angebunden anschlägt und Robyn Wymans kehlig- volle Stimme dazu bluesige Liebeserklärungen abgibt: „I can´t do anything but think of you - I`m addicted to you“. Filigran klingt das imperfekten Zusammenklang, und doch kraftvoll – regelrecht rockig kommt das rüber und sehr überzeugend.
„Summernite in Venice“ ist ein wunderbares eigenes Stück, das schön elegisch erzählend daherkommt. Wymans Stimme ist sehr tief, fesselnd, umfassend; Mündel spielt sparsam ein paargesampelte Rhythmus-Gitarren-Parts zu seinen Läufen ein und man hat sie vor Augen, eine Nacht in einem - idealen, weil menschenleeren – Venedig: „Another fanatsy, another melody...“. Von Hendrix` „Castles made of sand“ über „Honey Pie“ von den Beatles bis hin zu „I put a spell on you“ und „Masquerade“ ...immer sind es wirklich interessante Versionen. Schlicht nachgespielt wir hier nichts. Ein Highlight kurz vor dem Schluß: Roger Waters´ „Money“. Entschleunigt, verschleppt, trotzdem wird die Spannung gehalten. Großartig. The Shift dürfen öfter auf Schicht kommen.
Beate Baum- Dresdner Neuste Nachrichten 03.09.2007
Music Cafe , Elanora, Gold Coast, Australia, Oktober 2002 as TANAMI ROAD
In October 2002 Tanami Road consisting of Robyn and Thilo wowed the audience with a dynamic set that included high energy pieces and soft lilting ballads. To say Thilo’s playing is extraordinary is an understatement – he keeps a beat and rhythm that makes you believe his instrument is a part of his very self and, indeed, that the music comes from within not just his fingers is very apparent. Robyn’s soft, deep and yet strong voice complements the material and seduces in a style of her own. The only act of the evening to gain encore status – for the organisers of Music Café it is wonderful to have the high quality acts like Tanami Road in the lineup. For the audience – what a thrill. All senses were catered for – you could even taste the energy!
We thank Robyn and Thilo.
Kerry Shepherd